Letzte Änderung: 26.08.2013

 

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Die Chronik des Vereins

Der Verein wurde am 12.10.1947 gegründet. Anlässlich des 60jährigen Bestehens hat unser Vereinsmitglied Petra Böker eine Chronik erstellt. Hier finden Sie den textlichen Teil der Chronik ohne Anlagen (Schriftstücke, Bilder und Zeitungsberichte). Im >>>Download-Bereich steht die Chronik mit allen Anlagen als PdF bereit.

Chronik in Tabellenform

Datum

Geschehen

Quelle

12.10.1947

Gründungsversammlung des Ländlichen Reit- und Fahrvereins Northeim und Umgebung (1. Vorsitzender: Otto Holst, stellv. Vorsitzender: Willy Hölscher, Schrift- und Kassenführer: Karl Grösche, Beisitzer: Wilhelm Happe) durch 34 Personen.

Niederschrift über die Gründungsversammlung am 12.10.1947

 

Zu dieser Zeit gab es keine vereinseigenen Stallungen oder Reitanlagen. Die Pferde waren ausschließlich privat untergestellt. 

Undatierte Notiz im Gründungsordner

18.01.1948

Mitgliederversammlung im Gasthaus Grüne Tanne in Northeim. Anwesend waren 35 Mitglieder.
Geehrt wurden Theodor Peter (Sudheim), Hans Meyer (Northeim) und Werner Küsel (Northeim) für Erfolge beim Turnier in Friedland am 07.09.1947.
Beschlossen wurden Verhandlungen wg. des Übungsplatzes auf der bisherigen Schafhutung am Sülbend, die Anschaffung von Hindernissen, Übungstage, Fertigung von einheitlichen Mützen, Propagandaritt Richtung Moringen.

Niederschrift über die Mitgliederversammlung vom 18.01.1948

03.06.1948

Die erste Originalsatzung – datiert auf die Gründungsversammlung –Seite 1Seite 2Seite 3)

Am 03.06.1948 unterschriebene Ursprungs-Satzung

24.03.1948

Mitgliederversammlung mit 43 Mitgliedern.
Neumitglieder Nrn. 61 – 67 wurden beschlossen und damit die Bildung der Gruppe Moringen bekannt gegeben.

Niederschrift über die Mitgliederversammlung vom 24.03.1948

14.05.1948

Mitgliederversammlung im Gasthaus Goldener Löwe in Northeim mit 32 Mitgliedern.
Der 1. Vorsitzende, Otto Holst, trat aus dem Verein aus. Der Vorstand wurde erweitert. Wahlen sollten in der nächsten Versammlung stattfinden.
Neumitglieder bis Nr. 75 wurden beschlossen.
Eine Gruppe Katlenburg wurde in Leben gerufen.

Niederschrift über die Mitgliederversammlung vom 14.05.1948

03.06.1948

Mitgliederversammlung im Hotel Goldener Löwe in Northeim mit 55 Mitgliedern.
Neuorganisation und Neuwahl des Vorstandes:
1. Vorsitzender: Deppe - Brunstein
stellvertretender Vorsitzender: Hölscher – Northeim
Schriftführer: Grösche – Northeim
Kassenführer: Wolf – Northeim
Sportwart: Happe – Northeim
Beisitzer: Graf v. Hardenberg, Jr. – Nörten-H.
und Bauer Peter, sen. - Sudheim

Niederschrift über die Mitgliederversammlung vom 03.06.1948

Juni 1948

Für den Transport zur Pferdeleistungsschau in Braunschweig stellten Hilke und Winkelvoß Viehtransportfahrzeuge zur Verfügung. Probleme gab es wegen des Treibstoffs. Die Kreisverwaltung hatte eine Kraftstoffgestellung abgelehnt. Daraufhin stellte Mitglied Seeger Benzin zur Verfügung. Mitglied Graf v. Hardenberg gab ebenfalls Tankausweiskarten für Benzin ab.

Niederschrift über die Vorstandssitzung am 23.06.1948

10.07.1948

Mitgliederversammlung im Hotel Goldener Löwe in Northeim mit 31 Mitgliedern.
Bericht darüber, dass Bauer Wendt die Schafhutung am Sülbend ohne Entschädigung als Übungsplatz zur Verfügung stellt. Stadtdirektor Galland hat zugesagt, den Mühlenanger als Turnierplatz herrichten zu lassen.
Wegen der Währungsreform wurden folgende Beitragsänderungen beschlossen:
Erwachsene von 3,- Mk. auf 2,- DM / Monat
Jugendliche von 1,- Mk. auf 1,- DM / Monat

Niederschrift über die Mitgliederversammlung vom 10.07.1948

 

Der erste Trainingsplatz am Sülbend lag an der Rhume zwischen Fohlenweide und Eisenbahnlinie.

In der Nähe der Eisenbahnbrücke der Strecke Northeim-Edesheim (westlich davon).

Undatierte Notiz im Gründungsordner

Rede zum 10-jähr. Stiftungsfest am 09.02.1957

03.08.1948

Gründung der Gruppe Nörten-Hardenberg.
12 neue Mitglieder wurden aufgenommen.

Niederschrift vom 04.08.1948

Juli 1948

Als Reitlehrer wird Mitglied Müller eingestellt. Als Vergütung werden 50,- DM pro Monat festgesetzt, die für Juli vom 1. Vorsitzenden gespendet werden.

Niederschrift über die Vorstandssitzung am 14.07.1948

27.07.1948

Gründung der Gruppe Katlenburg.
6 neue Mitglieder wurden sofort aufgenommen, weitere kündigten den kurzfristigen Beitritt an.

Niederschrift vom 28.07.1948

05.08.1948

Mitgliederversammlung im Goldenen Löwen in Northeim mit 40 Mitgliedern.
Die Aufnahme der Mitglieder mit Listen-Nrn. 92 bis 119 wurde beschlossen.
Versicherungen wurden beschlossen:
Für 7 Pferde à 2000 DM, für 12 aktive Reiter + 3 aktive Reiter einschl. Schnitzeljagden + 2 Heilkosten-Versicherungen, Vereinshaftpflichtversicherung für 50 Mitglieder + 5 mit Veranstaltungen-Zuschlag und 1 Reitlehrerversicherung.

Niederschrift über die Mitgliederversammlung vom 05.08.1948

11./12.09.1948

1. Reit- und Fahrturnier des Vereins auf dem Mühlenanger in Northeim.
Teilnahme der ländlichen Reitervereine aus Osterode, Seesen, Gandersheim, Göttingen, Duderstadt und einige Reiter aus dem Kreis Einbeck mit 138 Pferden und 280 Nennungen. Eigene Mitglieder errangen 36 von 52 Ehrenpreisen, darunter den Wanderpokal der Stadt Northeim. Geschätzte Zuschauer: 10.000

Jahresbericht des 1. Vorsitzenden in der Jahreshauptversammlung am 13.10.1948

13.10.1948

1. Jahreshauptversammlung im Hotel Goldener Löwe in Northeim mit 62 Mitgliedern.
Wiederwahl des gesamten Vorstandes
Neue Beisitzer (für die einzelnen Gruppen):
C. v. Hardenberg, Jr. für Nörten-Hardenberg
Peter, sen., Sudheim für Northeim
C. Kiel, Moringen für Moringen
Für Katlenburg muss noch in der Gruppe gewählt werden.
Die wichtigsten Zahlen:
Gründung durch 34 Mitglieder, nach 1. Jahr 158 Mitglieder.

Niederschrift über die Jahreshauptversammlung am 13.10.1948

Jahresbericht und Jahresabrechnung 1947/1948

07.11.1948

Hubertusjagd in der Nähe von Hohnstedt.
Als Gäste wurden eingeladen: Bürgermeister, Stadtdirektor, Brauereidirektor, Kreisresidenzoffizier Oberst Calln

Niederschrift über die Vorstandssitzung am 01.11.1948

14.01.1949

Der Verwaltungsoffizier der Scharnhorstkaserne in Northeim, Cäpt. Jacobs, erklärt sich bereit, die überdachte Reitbahn, den Reitplatz und den Krankenstall dem Verein zur Verfügung zu stellen. Der Bürgermeister wird angeschrieben mit der Bitte, die Flächen dem Verein zur Verfügung zu stellen.

Aktenvermerk vom 14.01.1949

Schriftverkehr

Jan 1949

Die Kosten für die Instandsetzung der Gebäude werden durch zinslose Darlehen mehrerer Mitglieder (durchschnittlich 300,- DM) finanziert.

Verschiedene Niederschriften über Vorstandssitzungen

Jan/Feb 1949

Die Militär-Regierung in Hildesheim hat die Besetzung des Vorstandes mit 5 Personen der Kategorie IV der Entnazifizierung abgelehnt (Zusatz: Kategorie IV = Mitläufer). Dadurch wurden Neuwahlen erforderlich.
1. Vorsitzender: C. Graf v. Hardenberg jun., N-H
Stellv. Vorsitzender Max Reichlin, Northeim
Geschäftsführer: Karl Grösche, Northeim
Sportwart Hans Meyer, Northeim
Hier die Bescheinigung für die neuen Vorstandsmitglieder und hier die Zulassung durch die Militärregierung.

Niederschrift über die Mitgliederversammlung vom 24.01.1949
Die Schreiben mit der Militärregierung: hier

Wg. Genehmigungsdatum Redenzettel zum 10-jähr. Stiftungsfest am 09.02.1957

06.02.1949

Eröffnung der Reitbahn in der Scharnhorstkaserne.
 

Niederschrift/
Programm zur Eröffnung

April 1949

Mitglied Otto Keese aus Berwartshausen stellt dem Verein ein Pferd für Unterrichtszwecke zur Verfügung. Interessenten sollen sich beim Reitlehrer zwecks Einteilung melden.

Einladung zur Mitgliederversammlung am 27.4.1949

27./28.08.1949

Sieg beim Mannschaftsspringen auf der Pferdeleistungsschau des Ländlichen Reiter-Vereins Göttingen

Urkunde, die im Casino aushängt

12.10.1949

Generalversammlung mit Neuwahlen. Geplant waren 5 Jagden, theoretischer Unterricht im „goldenen Löwen“ und ein Wintervergnügen. Die Bildung eines Kreisverbandes konnte noch nicht erfolgen, da einzelne Vereine noch nicht über den Beitritt beschlossen haben. 67 Mitglieder waren anwesend. Mitgliederzahl laut Jahresbericht: 203.

Protokoll über die Generalversammlung am 12.10.1049

 

Für das Turnier 1949 wurden 4.064 Karten verkauft: 405 Tribünen-, 634 Sitz- und 1.910 Stehplätze sowie 1115 Kinderkarten. 687 Programme wurden verkauft und eine Ponyverlosung mit 423 verkauften Losen durchgeführt. Der Reiterball brachte 502 DM an der Abendkasse ein.

Kassenbericht als Anlage zum Protokoll der Generalversammlung am 12.10.1949

 

Zum Turnier 1949 waren 170 Pferde mit über 500 Starts gemeldet.

Jahresbericht 12.10.1949

 

Ende 1949 war die Reithalle noch ohne Strom – also auch ohne Beleuchtung. Es wurden 2 Pferdepfleger beschäftigt. Der Reitlehrer setzte durch, dass das Verfügungsrecht über den Stallmist ausschließlich bei ihm liegt, so dass er den Erlös für sich beanspruchen konnte.

Protokoll Vorstandsitzung 26.10.1949

13./14.05.1950

Turnier 
Vorankündigung im Zeitungsbericht vom 16.02.1950

Protokoll zur Mitgliederversammlung vom 20.01.1950

12.07.1950

Die Mitgliederversammlung beschließt die Eintragung in das Vereinsregister. Pro forma soll als Gründung der 12.07.1950 angegeben werden, der eigentliche Gründungstag 12.10.1947 soll jedoch davon unberührt bleiben.

Protokoll zur Mitgliederversammlung vom 12.07.1950

1949/1950

In den Vorstandssitzungen wird immer häufiger über Rückstände bei Beiträgen und Stallgebühren sowie Futterkosten berichtet. Zeitweise lagen die Rückstände über 2.000 DM.

div. Niederschriften zu Vorstandssitzungen

13.10.1950

1. Eintragung ins Vereinsregister des Amtsgerichts Northeim Band V, Blatt 86 als „Ländlicher Reit- und Fahrverein Northeim und Umgebung in Northeim“. Als Vorstand eingetragen wurden Bauer Theodor Peter in Sudheim (1. Vorsitzender),  Kaufmann Willi Hölscher in Northeim (stellv. Vorsitzender) sowie kaufm. Angestellter Karl Grösche in Northeim (Geschäftsführer)

Auszug aus dem Vereinsregister

04.11.1950

Als neuer 1. Vorsitzender wird Mitglied Deppe gewählt (nicht ins Vereinsregister eingetragen).  Herr Peter wurde wegen seiner Verdienste um die ländliche Reiterei zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Niederschrift über die außerordentlichen Generalversammlung am 04.11.1950

Nov. 1950

Nach Querelen ist die Gruppe Moringen aus dem Verein ausgetreten und hat einen eigenen Verein gegründet.

Niederschrift zur Vorstandssitzung am 15.11.1950

23.12.1950

Vorweihnachtliche Reitveranstaltung mit Dressurdarbietungen auf L/M-Niveau. Umkostenbeitrag 0,50 DM.

Einladung vom 16.12.1950

06.01.1951

Wegen erheblicher Beitragsrückstände wurde bei Rückständen Einfordern per Nachnahme und bei 6 Monaten Rückstand Einholen eines Haftbefehls von den 22 anwesenden Mitgliedern beschlossen.

Niederschrift über die Mitgliederversammlung am 06.01.1951 im „Goldenen Löwen“

April 1951

Vorbereitungen für das Turnier 1951:
5 Richter waren vorgesehen, Hilfsrichter stellt die 100-Mannschaft der Polizei Northeim.
Quartieramt soll das städtische Verkehrsbüro werden.
Es soll mit der Bahn wg. Sonderzügen und Omnibussen verhandelt werden. Sonderzug soll von Schönhagen nach Northeim fahren. 

Außerdem ist ein Reiterkommers am 09.06.1951 in der Gaststätte „Stadtpark“ und ein Reiterball am 10.06.1951 im Hotel „Sonne“ geplant.

Niederschrift zur Vorstandssitzung am 04.04.1951

April 1951

Zu diesem Zeitpunkt ist die Geschäftsstelle des Vereins in der Friedrichstr. 27/28

Vereinsstempel auf einer Drucksache

15.10.1951

1950/1951 gab es Umsätze von knapp über 21.000 DM. Außenstände für Boxenmiete und Vereinbeiträge: 750,- DM. Die Konten waren mit knapp 670 DM im Plus.

Bericht der 4 Kassenprüfer zur Prüfung am 15.10.1951

17.10.1951

Oktober 1951 hat der Verein 103 Mitglieder, davon 8 Jugendliche.
Es wurde 1951 eine Bezirkspferdeleistungsschau am 09./10.06. in Northeim mit 97 Pferden und eine Pferdeleistungsschau in Nörten-Hardenberg am 12.08. mit 26 Pferden durchgeführt. Im Oktober fand eine Jagd mit 20 Teilnehmern im Leinetal Hollenstedt/Hohnstedt statt.
Es waren zwischen 11 und 17 Pferde im mitgliedereigenen Stall eingestellt – durchschnittlich 12.
Dem Verein wurde von Herrn Seeger das Pferd Harro geschenkt.

Undatierter Jahresbericht des Geschäftsführers für 1950/1951 zur Generalversammlung am 17.10.1951 im Gasthaus Otto Holst – Grüne Tanne

Juni/Juli 1952

Für die 700-Jahrfeier der Stadt Northeim stellt der Verein 70 Pferde zur Verfügung.

Niederschrift zur Vorstandssitzung am 02.12.1951

1952

Die „Bedingungen über die Einstellung von Pferden in den Stall des ländlichen Reit- und Fahrvereins Northeim und Umgebung e.V.“ sehen vor, dass monatlich 3 Ztr. Hafer, 2,5 Ztr. Heu, 3 Ztr. Stroh und 1 Ztr. Häcksel für die Fütterung vom Einsteller zu liefern sind.

Vertragsentwurf an der Niederschrift zur Vorstandssitzung vom 25.04.1952

22.-25.05.1952

Undatierter Zeitungsausschnitt über die Erfolge der Vereinsreiter

Anlage zur Niederschrift über die Mitgliederversammlung am 11.06.1952

22.08.1952

Als Pferdeeinstellungsgebühr wurde festgesetzt: 
42 DM monatlich im Voraus + Futterlieferung (siehe oben), bäuerliche Betriebe bekommen ab dem 2. Pferd einen Sonderpreis in Höhe von 22 DM.

Niederschrift über die Vorstandssitzung am 22.08.1952 im Vereinszimmer Kaserne

12.10.1952

Zur Unterstützung des Pferdepflegers soll ein Junge von ca. 16 Jahren eingestellt werden bei einem Entgelt von 60 DM bei freier Wohnung, Licht, Heizung.

Niederschrift über die Vorstandssitzung am 12.10.1952 (Polizei-Kaserne)

16.10.1952

Ausschnitt aus der Northeimer Neuesten Nachrichten vom 16.10.1952 über die Generalversammlung

Anlage zur Niederschrift über die Generalversammlung am 15.10.1952

10/11.06.1953

Einweihung des Vereinslokals mit 19 Mitgliedern

Anwesenheitsliste

30.09.1953

Der Verein zählt 103 Mitglieder. 
Den Vereinsmitgliedern wurden 1953 die Zeitschriften „Hann.Pferd“, „Sankt Georg“ und „Attacke“ per Umlauf zur Verfügung gestellt.
Inzwischen werden 3 private Pferde für Reitunterricht zur Verfügung gestellt, wofür der Verein die Einstellkosten übernimmt.
In Kürze wird für 400 DM die Reithalle verglast. Der 1. Vorsitzende, Graf von Hardenberg, hat 2 Handwerker seines Betriebes für das Entfernen der Glasreste und des Kittes zur Verfügung gestellt, die seit 14 Tagen im Einsatz sind. Dadurch wurden rund 800 DM gespart.
Große Turniere können zurzeit in Northeim nicht veranstaltet werden, weil die Stadt Northeim auf mehrere schriftliche Anträge auf zur Verfügung stellen des Sportplatzes Mühlenkamp nicht reagiert hat. Die großen Veranstaltungen finden daher in Nörten-Hardenberg statt.
Die Liquidität des Vereins war immer wieder gefährdet, da die Vereinsmitglieder ausgelegte Kosten nicht zeitnah erstatteten.

Jahresbericht des Geschäftsführers für die Jahreshauptversammlung am 15.01.1954 über den Zeitraum 01.10.1952 bis 30.09.1953

Als Anlage:
undatierter Zeitungsausschnitt

6./7.03.1954

Das Hallenturnier des Bezirksverbandes Südhannover wurde in Northeim durchgeführt.

Jahresbericht des Geschäftsführers für 1953/1954

13.04.1954

Die Vorbereitungen für das Bezirksturnier am 23. – 25.07.1954 in Nörten-Hardenberg sind voll im Gange. Es stehen noch Antworten auf die Bittbriefe an den Nds. Ministerpräsidenten, das Nds. Landwirtschaftsministerium und der Landwirtschaftskammer aus. Nach Einschätzung von Graf von Hardenberg werden rund 9.000 DM für Geld- und Ehrenpreise benötigt. Er rechnet mit 3.000 DM Nenngelder, so dass Spenden in Höhe von 6.000 DM eingeworben werden müssen.

Niederschrift über die Vorstandssitzung am 13.04.1954

Juni 1954

Ab Juni 1954 ist kein Pferdepfleger mehr angestellt. Die Versorgung der eingestellten Pferde erfolgt durch Vereinsmitglieder. Im Januar 1955 gibt es wieder einen Pferdepfleger. 

Jahresbericht des Geschäftsführers und
Niederschrift über die Vorstandssitzung am 11.01.1955

04.11.1954

Gegen den Steuerbescheid der Stadt Northeim in Höhe von 400 DM wird der Verein Einspruch erheben.

Niederschrift über die Vorstandssitzung am 04.11.1952

 

Inzwischen hat der Verein 3 Schulpferde: Tanja, Baby und Harro.

Jahresbericht des Geschäftsführers

01.12.1954

Neuen Reitlehrer eingestellt. Den Vertrag schloss der 1. Vorsitzende Graf von Hardenberg. Für den Verein entstehen keine vertraglichen Bindungen. Reitlehrer Voigt bekam monatlich 250 DM netto zuzüglich freie Wohnung, freies Licht und freie Heizung und freie Kasse. Die Gehaltskosten werden zu Jahresschluss mit Forderungen aus Pferdeeinstellgebühren und Futtergeld verrechnet.
Der Vereinsreitlehrer Müller war zurück getreten.

Niederschrift über die außerordentliche Vorstandssitzung am 17.11.1954 in der Burgschänke in Nörten-Hardenberg sowie Niederschrift über die Generalversammlung am 24.11.1954 in der Polizeikantine

Oktober 1955

Undatierter Zeitungsbericht der NNN

 

27.10.1956

Beitritt zum Kreissportbund wurde in der Generalversammlung beschlossen. Dadurch können 17,50 DM jährlich an Unfallversicherungsbeiträgen pro Mitglied gespart werden. Die Jahresbeiträge beim Kreissportbund liegen zwischen 1,40und 0,20 DM – je nach Alter

Jahresbericht des Geschäftsführers zur Generalversammlung am 27.10.1956

NNN-Berichte

 

Zum Jahresende 1956 hatte der Verein die Kündigung der Gebäude in der Kaserne erhalten. Im August 1957 wurde ein Schreiben der Bundesvermögensstelle erwähnt, wonach eine kurzfristige Räumung innerhalb von 3 Tagen angedroht wurde. Als Notfallplan wurde die Verlegung nach Nörten beschlossen.

Verschiedene Protokolle von Vorstandssitzungen 1956 und 1957

09.02.1957

10-jähriges Stiftungsfest im „Deutschen Haus“
Skript zur Rede

Diverse Protokolle

Februar 1957

Anlässlich des 10-jährigen Stiftungsfestes wurde eine Standarte angeschafft. Die Kosten in Höhe 550 DM wurden durch Spenden abgedeckt. Sie wurde während des Stiftungsfestes von einem Vorstandsmitglied des Landesverbandes, Herrn Mielte, geweiht. 

Niederschrift zur Vorstandssitzung am 04.02.1957

Foto der Standarte 2007

01.05.1957

Eintritt als ordentliches Mitglied in den Landessportbund Niedersachsen. Dadurch sind alle Mitglieder unfallversichert, und zwar III. Klasse.

Jahresbericht des Geschäftsführers zur Generalversammlung am 05.10.1957

März 1961

Der Verein muss das Scharnhorstgelände räumen, da es wieder für militärische Zwecke genutzt werden soll. Als Standort für Ersatzeinrichtungen wird das Gelände Am Gesundbrunnen gefunden, wo ein alter Kuh- und Schweinestall zur Verfügung steht. Neu erbaut werden müssen eine Reithalle und ein Außenplatz. 
Undatierter Zeitungsbericht zum Umzug

Bittschreiben vom 27.08.1960 an die Bundesvermögensstelle Göttingen, Bittschreiben vom 08.07.1962 an den Nds. Ministerpräsidenten Dr. Georg Diederichs, Antrag an Oberfinanzdirektion vom 13.07.1963

 

Zwischenzeitliche Pläne, eine Reitanlage auf dem Mühlenanger zu bauen, wurden nach dem Angebot der Fläche Am Gesundbrunnen durch die Stadt verworfen.

Undatierter Zeitungsbericht zum Richtfest

04.10.1961

Richt-Fest der Reithalle, Vesper im großen Saal (Gesundbrunnen)

Einladung des Vorstands vom 29.09.1961

 

Für den Bau der Reithalle sind Kosten in Höhe von 125.500 DM, für den Reitplatz 23.500 DM und für die Instandsetzung des Stalles 20.800 DM veranschlagt. Darin enthalten sind Eigenleistungen in Höhe von 27.000 DM (rd. 12.000 Stunden) sowie Sach- und Geldspenden (5.000 bzw. 12.000 DM).
Die Abrechnung zum 31.12.1963 ergab Gesamtkosten für den Neubau der Reithalle und des Reitplatzes in Höhe von 143.000 DM mit Eigenarbeit im Wert von 32.000 DM und Geldspenden von 12.000 DM von Vereinsmitgliedern und 8.000 DM von Pferdesportbegeisterten.

Undatierter Finanzierungsplan im Bauordner,
sowie Finanzierungsplan vom 31.12.1963 für die Abrechnung des Bundeskredits

13.03.1962

Eintragung der Änderung des Vereinsnamens im Vereinsregister: Reiterverein Northeim und Umgebung, Sitz Northeim.

Auszug aus dem Vereinsregister

05.05.1962

Feierliche Einweihung der Ersatzeinrichtungen auf dem Gelände Am Gesundbrunnen unter Beisein des Nds. Ministerpräsidenten Dr. Georg Diederichs.
Bilder des Eröffnungsturniers

Bittschreiben vom 08.07.1962 an den Nds. Ministerpräsidenten Dr. Georg Diederichs

22.08.1962

Beurkundung des Erbbauvertrags mit der Stadt Northeim über die Fläche, auf der die Reithalle Am Gesundbrunnen steht.

Originalvertrag in den Unterlagen

März 1964In der Jahreshauptversammlung werden die Jahre nach dem 2. Weltkrieg resümiert. Zeitungsbericht über Jahreshauptversammlung  mit Bildern von der Herbstjagd
Sommer 19649. Hallenreitturnier des VereinsZeitungsbericht
November 1964Der langjährige, 79jährige Reitlehrer Paul Müller verabschiedet sich Zeitungsbericht
April 196510. Hallen- und Springturnierverschiedene Zeitungsberichte
18.10.1965Hubertusjagd, organisiert vom Reiterverein NortheimZeitungsbilder 

23.10.1965

Das Protokollbuch beginnt mit einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung für eine Neuwahl des Vorstands. Ehrenvorstandsmitglieder waren zu dieser Zeit Paul Müller und Karl Grösche.

Seite 1 bis 6 des Protokollbuchs 1, JHV im Hotel „Sonne“
Zeitungsberichte

23.10.1965

In der Einladung zur Jahreshauptversammlung wird darauf hingewiesen, dass nur Mitglieder über 18 Jahren (aktuell 16 Jahre) stimmberechtigt sind

Seite 2 des Protokollbuchs 1

01.01.1966

Bis zu diesem Datum wurde das Futter von den Einstellern abgegeben. Nun wird das Futter vom Verein zentral gekauft. Der Futterbestand schließt mit einem deutlichen Verlust, der nur mit einer unzulässigen Entnahme seitens des Pferdepflegers erklärbar ist. Die Boxen und Stände im Stall sind komplett besetzt.

Protokoll der Vorstandssitzung vom 04.11.1965, Seite 7 – 10 des Protokollbuchs 1

Dezember 1966

Der Verein hat Steuerschulden (zu diesem Zeitpunkt rund 3.000 DM). Der Vorstand beantragt erneut eine Ratenzahlung.

Schreiben des Vereins an das Finanzamt vom 21.12.1966

Februar 1967In der Jahreshauptversammlung wird darüber informiert, dass der Schuldenberg weiter abgebaut werden konnteZeitungsbericht vom 28.02.1967

April/Mai 1967

Die bisher unbefestigte Miste beschädigt durch Versickerung die Auffahrt vom Stall zur Halle. Ein Vereinsmitglied betoniert die Dunggrube zu einem Festpreis.

Protokoll der Vorstandssitzung vom 07.04.1967, Seite 36 Nr 3 a des Protokollbuchs 1

19.07.1967

Umschreibung im Vereinsregister von Blatt 86 in das bis heute gültige Blatt VR 257.

Auszug aus dem Vereinsregister

20.02.1968

Der alte Vorstand war geschlossen zurück getreten. In der Generalversammlung am 2.2.1968 waren als geschäftsführender Vorstand neu gewählt worden:
1. Vorsitzender: Dr. Hans-Jürgen Herbst
2. Vorsitzender: Dr. Horst Czech
Geschäftsführer: Dipl.-Ldw. Winfried v. Zeddelmann
Der bisherige langjährige 1. Vorsitzende Willi Hölscher wurde aufgrund seiner großen Verdienste zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Den Mitgliedern, die bis 31. März ihren Beitrag bezahlen, bekamen einen Rabatt. Gleichzeitig wurde aufgefordert, Rückstände zeitnah zu begleichen.

Schreiben des Geschäftsführers an alle Vereinmitglieder und Freunde des Reitsports

Zeitungsberichte vom 05.02. und 06.02.1968

03.04.1968

Die Pferde wurden 2 x am Tag gefüttert – mittags und abends. Die Halle wurde im großen Umfang für Reitunterricht frei gehalten.

Anlage zum Rundschreiben vom 09.04.1968 

 

Treffen fanden in der Gaststätte Gesundbrunnen statt. Das Vereinshaus war noch nicht angebaut.

Verschiedene Schreiben und Protokolle aus 1968

 

Zu dieser Zeit mussten Einsteller eine extra Miete für die Nutzung der Halle und der Außenanlagen zahlen.

Beschluss zur Erhöhung der Mieten im Protokollbuch 1, Seite 72

26.-28.04.1968

Reit- und Springturnier als Hallenturnier auf der Anlage Am Gesundbrunnen: 214 genannte Pferde, 657 Nennungen in 15 Prüfungen.

Hinweise in Protokollen aus 1968/1969

Zeitungsbericht

21.09.1968

In einem Rundschreiben teilt der Vorstand die Termine der nächsten Monate mit und informiert über Veränderungen (Reitlehrerwechsel, neue Schulpferde usw.)

Rundschreiben 

29.11.1968

Die Stadt Northeim wird schriftlich gebeten, den Verein beim Bau eines Vereinshauses zu unterstützen. Im Vereinshaus sollen sich Umkleideräume, Duschen und Toilettenanlagen, ein Aufenthaltsraum mit ca. 100 m², eine Sattelkammer mit rund 80 m² und ein Büroraum mit rund 20 m² befinden. Als Standort wird die Baulücke zwischen Reithalle und Kegelbahn der Gaststätte Gesundbrunnen vorgeschlagen.

Bittschreiben des 1. Vorsitzenden an die Stadt Northeim nach vorherigem Gespräch mit dem Stadtkämmerer

1968

Bauliche Veränderungen, die alle durch Stiftungen von Mitgliedern erbracht wurden:
Erneuerung der Bande in der Reithalle
Verglasung und Beheizung der Richtertribüne
Beheizung und Neuausstattung des Reitlehrerzimmers
neue Fenster in einem Teil des Stalles 
500 m³ Sand für die Ausfüllung des Dressurvierecks

Undatierter Geschäftsbericht für das Kalenderjahr 1968 zur Generalversammlung am 28.01.1969 im Hotel Sonne

Dezember 1968Vorweihnachtsfeier mit Freispringen, Voltigiervorführung und Geschenke für die kleinen GästeZeitungsbericht

15.01.1969

In der Stall- und Reiterordnung wird unter anderem geregelt, dass Pferde auf der Stallgasse nicht geputzt oder gesattelt werden dürfen.

Aushang vom 15.01.1969

25.01.1969

Das Wintervergnügen im Hotel Sonne findet unter dem Motto „Happening im Weltall“ statt

Einladung zum Wintervergnügen 1969

Januar 1969Der im Vorjahr neu gewählte Vorstand hat sich bewährtZeitungsbericht vom 31.01.1969

18.09.1969

Direkt am alten Stall (damals einziger Stall) befand sich eine Scheune in einem schlechten Zustand, die früher von der Gaststätte Gesundbrunnen genutzt wurde. Dem neuen Pächter wurde von der Stadt mitgeteilt, dass diese Scheune nicht mit verpachtet wurde und an den Reiterverein zu übergeben ist. Sie soll abgerissen werden. 

Schreiben der Stadt Northeim an den neuen Pächter der Gaststätte Gesundbrunnen – zur Kenntnis in Durchschrift an den Reiterverein

Oktober 1969Über ein Informationstreffen mit Vertretern der Stadt Northeim bezüglich der Ausbaupläne des Vereins berichtet die Northeimer Neuesten NachrichtenZeitungsbericht der NNN vom 03.10.1969

13.12.1969

Die Mitglieder werden aufgefordert, die Neugestaltung des Stalles zu sichten. Die an die Stelle der abgerissenen Scheune geplante Sattelkammer konnte wegen der schlechten Witterung noch nicht gebaut werden.

Rundschreiben an alle Mitglieder

09.01.1970

Ausschreibung des Anbaus von Sozial- und Umkleideräumen sowie einer Reitlehrerwohnung an die Ostseite der Reithalle

Ausschreibung

31.01.1970

Insgesamt sollen Investitionen in Höhe von 360.000 DM im Jahr 1970 getätigt werden. Der Boxenbau sowie die geplante Sattelkammer werden von Vereinsmitgliedern finanziert. Der Anbau an die Halle soll ca. 170.000 DM kosten. 70.000 DM kommen aus Zuschüssen, so dass ein Darlehn über 100.000 DM aufgenommen werden muss. Außerdem soll ein weiteres Dressurviereck und ein Springplatz angelegt werden.

Protokoll der Vorstandssitzung

Februar 1970FaschingsreitenZeitungsbericht vom 10.02.1970

12.02.1970

Die Submission hat als günstigstes Angebot 195.027,00 DM ergeben.

Protokoll zur Submission

28.02.1970

Der Vorfrühlingsball findet im Hotel Sonne statt. Unkostenbeitrag 10 DM, Jugendliche 5 DM

Einladung zum Vorfrühlingsball 1970

29.04.1970

Durch Verzicht auf Aufwendiges und Herstellung verschiedener Abschnitte in Eigenarbeit konnte der Preis auf netto 154.000 DM herunter gehandelt werden.

Protokoll zur Vorstandssitzung am 29.04.1970, Seite 103 des Protokollbuchs 1

Februar 1970

Der Bauantrag für die Sattelkammer als Anbau an den (alten) Stall läuft.

Schreiben der Stadt Northeim vom 28.01.1970 und erweiterter Antrag vom 09.02.1970

03.07.1970

Da es zu Konflikten im Stadtforst Northeim gekommen ist, wurden markierte Reitwege abgesprochen. Diese dürfen zwischen 8 und 18 Uhr benutzt werden. Außerdem haben die Reiter im Gelände offen eine Nummer an der Trense zu tragen.

Schreiben der Stadt Northeim – Forstamt – , unterschrieben vom Stadtdirektor

1970

Im Jahr 1970 wurden rd. 2.000 Reitstunden vom Reitlehrer Kaltenböck gegeben. Das waren 30 % mehr als 1969.

Jahresbericht des Geschäftsführers für das Kalenderjahr 1970

1970

Es wurde endlich eine ausgezeichnete Hilfe für den Stallmeister gefunden. Vorher ließ der Pflegezustand der Pferde wegen der Unterbesetzung zu Recht Beanstandungen zu. Personalkosten insgesamt 1970 (Stallmeister, Stallhilfe und Reitlehrer): 39.387,53 DM

Jahresbericht des Geschäftsführers für das Kaldnerjahr 1970

23.01.1971

Der traditionelle Winterball mit dem Robert-Bauer-Trio aus Hannover findet im Hotel Sonne statt.

Einladung zum Winterball

März 1971

Der Bau der Sattelkammer und der Pferdeboxen ist abgeschlossen. Nun stehen außer den 4 Vereinspferden nur noch 2 Privatpferde in Ständern. Mit dem Anbau an die Reithalle – Sozialräume und Reitlehrerwohnung – wurde begonnen. Der 2. Außenplatz wurde aufgefüllt, konnte aber wg. der schlechten Witterung noch nicht fertig gestellt werden.
Wg. der finanziellen Lage mussten Beiträge, Einstellergebühren und Unterrichtsgelder angehoben werden.

Rundschreiben an die Vereinsmitglieder vom 18.03.1971

1971

Es wird ein Gästebuch angelegt und sporadisch gepflegt.

 

06.08.1971

Der Erbbauvertrag vom 10.08.1962 wird um weitere Flächen, die für den Bau des Vereinshauses und der Reitbahnen benötigt werden, erweitert.

Abschrift des Erbbauzusatzvertrages

Sommer 1971

Nordöstlich vom Alten Stall befindet sich noch ein kleines Nebengebäude. Die Sattelkammer wird erst jetzt gebaut, obwohl die Genehmigung bereits 1970 vorlag. Neben der vor dem Hallenhaupteingang befindlichen Reitbahn wurde nun ein neuer Dressurplatz sowie – direkt daneben (jetzt Schulpferdeweide) – ein dränierter Turnierplatz geplant.

Lageplan und diverse Ansichten 

Sommer 1971

Die Einstellpferde bekamen 15 Pfd. Stroh, 10 Pfd. Heu und 10 Pfd. Hafer am Tag. Darüber hinaus gehende Leistungen wurden gesondert in Rechnung gestellt.

Entwurf für einen Einstellervertrag 

12.09.1971

Zusammen mit der KWS AG Einbeck wird eine Schleppjagd hinter der Niedersachsen-Meute zwischen Leine und Rhume organisiert. Folgende Zeitungen wurden eingeladen: Northeimer Allgemeine Zeitung am Münster, Göttinger Tageblatt, Northeimer Neueste Nachrichten Am Markt 11 

Schriftverkehr mit KWS und Zeitungen

Oktober 1971Turnier über 3 TageZeitungsbericht vom 26.10.1971 über den Sonntag des Turniers 

1971

Im Laufe des Jahres 1971 wurde eine Berieselungsanlage für die Halle und den Abreiteplatz installiert und die Weiden gebaut. Außerdem wurden eine Außenbeleuchtung und eine Schwemme erstellt. Diese Verbesserungen ermöglichten Vereinsmitglieder durch ihren großzügigen Einsatz. 
Im Herbst 1971 wurde der Hallenanbau fertig gestellt. Die Reitlehrerwohnung war sogleich bezugsfertig, die Dachgeschosswohnung wurde bis Jahresende fertig gestellt.
Die Sauberkeit im Aufenthaltsraum wie auch auf der Anlage ließ zu wünschen übrig. 
Die aufgestellten Telefone wurden rege genutzt, ohne dass die Einheiten bezahlt wurden. So wurden in 3 Monaten 60,68 DM eingenommen, während Kosten in Höhe von rund 180 DM anfielen.

Jahresbericht des Geschäftsführers für das Jahr 1971

1971

Zu dieser Zeit wurden Aufnahmegebühren für Erwachsene erhoben:
Nichteinsteller 100 DM
Einsteller 300 DM

Undatierte Übersicht für den Aushang

Februar 1972

In der Jahreshauptversammlung wird über die baulichen Veränderungen des Vorjahres berichtet

Zeitungsberichte vom 23.02.1972

Juni 1972

Die Vorstandsmitglieder kommen zu dem Schluss, dass die Schulpferde überlastet sind. Der Reitlehrer soll daher angewiesen werden, jedes Schulpferd nur 3 Stunden am Tag einzusetzen.

Protokoll der Vorstandssitzung vom 26.06.1972

09.09.1972

Zum ersten Mal findet eine Herbstjagd statt, die ausschließlich vom Reiterverein Northeim ausgerichtet wird. Die Niedersachsen-Meute des Freiherrn von Lösch nahm teil. Die Jagd fand bei herrlichem Wetter statt und endete mit einem Umtrunk im Hotel Leineturm.

Undatierter Geschäftsbericht für die Jahreshauptversammlung am 28.02.1973

Oktober 1972

Der 6er-Stall wird von der Fertigbaufirma geliefert und bis Ende des Jahres aufgestellt.

Auftragsbestätigung vom 21.09.1972 und Rechnung vom 22.12.1972

Dezember 1972

Für die neu einzubauende Belüftungsanlage sollen die Einsteller einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 200 DM zahlen.

Rundschreiben aus Dezember 1972

1972/1973

Frau Dr. Czech hat mit großem persönlichen Einsatz therapeutisches Reiten im Verein eingeführt, das rege angenommen wurde.  Bis zur Jahreshauptversammlung 1973 wurden 22 Stunden abgehalten, an denen bis zu 15 Kinder teilnehmen.
Außerdem war in einer Vorstands- und Pferdebesitzerversammlung beschlossen worden, eine Fertigboxanlage zu kaufen. Die Errichtung war bis zur Jahreshauptversammlung 1973 abgeschlossen. Nun stehen dort 6 Pferde. Die Betonplatte und der anschließende Hindernisschuppen wurden in Eigenleistung erstellt. 

Undatierter Geschäftsbericht für die Jahreshauptversammlung am 28.02.1973

März 1973In der Jahreshauptversammlung werden die Beiträge erhöht. Der engere Vorstand kündigt für 1974 an, nicht zur Wiederwahl zu stehen.Zeitungsbericht vom 02.03.1973

April 1973

Es gab eine Begehung des Planungsausschusses wegen Tennishallenbau. Es sollte auf dem Reitgelände eine Tennishalle für 2 Plätze – 12 m Höhe – gebaut werden, da der Forstausschuss am Tennisgelände keine Bäume fällen könnte.

Protokoll der Vorstandssitzung am 02.05.1973

Mai 1973

Erhebliche finanzielle Probleme durch die 6 neuen Boxen werden dadurch gelöst, dass Einsteller im Mai/Juni 1973 eine Sonderzahlung für Futter für 7 Monate à 150 DM in einer Summe bezahlen und dann in 1974 in 10 Monaten „abwohnen“.

Rundschreiben vom 30.05.1973

Juni 1973Besuch aus den USA. Der Reitlehrer hat ein informatives Programm vorbereitet.Zeitungsbericht vom 28.06.1973

Juli 1973

Es wurde beschlossen, einen weiteren Stall in Fertigbauweise bauen zu lassen. 8 Boxen, Sattelkammer in der Größe 1 Box, Heu-/Strohkammer in der Größe von 3 Boxen. 3 Mitglieder finanzieren ihn komplett vor und betreuen die Bauarbeiten. Abgewohnt wird mit 150 DM im Monat.

Protokoll der Vorstandssitzung m 04.07.1973

1973

Neben dem Springplatz (jetzige (2008) Schulpferdeweide direkt neben dem 2. Dressurplatz bzw. Schulpferdepaddock) wurde auch ein Vielseitigkeitsplatz errichtet. Hierfür wurden 150 LKW-Fuhren Mutterboden angeliefert.

Undatierter Geschäftsbericht zur Jahreshauptversammlung am 22.04.1974 im Saal des Hotels Sonne

1973

Der Mutterboden wurde – zumindest teilweise – kostenlos vom Gelände der Continental geliefert. Dadurch verzögerte sich die Aufschüttung zeitweise.

Protokoll der Vorstandssitzung vom 20.03.1972

1973

Der 8er-Stall wurde von Einstellern vorfinanziert und größtenteils auch errichtet.

Undatierter Geschäftsbericht zur Jahreshauptversammlung am 22.04.1974

Oktober 1973Das 17. Hallen-Reit- und Springturnier geht über 3 Tage.Zeitungsbericht vom 15.10.1973

November 1973

Für die erforderlichen Investitionen in die Außenanlagen wird eine einmalige Umlage erhoben. Erwachsene zahlen bis 28.02.1974 100 DM, Jugendliche 50 DM. In sozialen Härtefällen können einen schriftlichen Antrag auf Erlass stellen.
Durch die Umlage soll eine eigentlich fällige Erhöhung der Beiträge verhindert werden.

Rundschreiben vom 30.11.1973

März 1974

Zu dieser Zeit wurden aus der Halle bis dahin vorhandene Heizstrahler wg. der Stromkosten in Höhe von 180 DM/Monat entfernt. In den Sattelkammern werden die Elektroheizgeräte nur noch in den Wintermonaten zur Verfügung gestellt. Die Kosten werden durch eine Umlage in Höhe von 50 DM je Einsteller aufgefangen.

Protokoll der Vorstandssitzung am 04.03.1974

22.04.1974

Die Satzung wird geändert. Nunmehr sind nur noch 4 Personen geschäftsführender Vorstand (wie heute noch)
 

Ein neuer 1. Vorsitzender wird gewählt.

Protokoll zur Jahreshauptversammlung am 22.04.1974

Zeitungsbericht vom 24.04.1974

Juni 1974Drei junge Reiter des Vereins qualifizieren sich für die niedersächsischen Landesmeisterschaften.Zeitungsbericht vom 05.06.1974
Juni 1974Die Öffentlichkeit wird über die Investitionspläne des Vereins informiertZeitungsbericht vom 26.06.1974

August 1974

Per Aushang wird erneut um Spenden für die Fertigstellung des oberen Dressurvierecks sowie des Springplatzes gebeten.

Aushang, datiert mit August 74

04. - 06.10.1974Beim 18. Reit- und Springturnier steht erstmals eine Jagdpferdeprüfung auf dem Programm Zeitungsvorankündigung vom 10.09.1974
Zeitungsbericht vom 07.10.1974
Oktober 1974Tag des PferdesZeitungsbericht vom 22.10.1974

1974

In diesem Jahr wurde das Einzugsverfahren bei den Beiträgen eingeführt. Der größte Teil der Mitglieder haben diese Möglichkeit genutzt.

Geschäftsbericht für 1974 vom 20.03.1975

Februar 1975

Ein Jugendlicher des Vereins nimmt an der Deutschen Jugend-Mannschaftsmeisterschaft im Vierkampf in Berlin teil.

Zeitungsbericht aus Februar 1975

Mai 1975

Querelen innerhalb des Vereins veranlassen den Vorstand, erstmals den per neuer Satzung vorgesehenen Ehrenrat einzuberufen.

Schriftverkehr und Protokolle aus Mai/Juni 1975

26.09.1975

Per Rundschreiben teilt der Vorstand den Einstellern mit, dass der Pferdeeinstellvertrag dahingehend geändert wird, dass ab sofort das Putzen der Pferde nicht mehr im Vertrag enthalten ist. Die Einstellergebühren bleiben unverändert.

Rundschreiben vom 26.09.1975

01.01.1976Traditionell findet am Vormittag das Neujahrsreiten statt.Zeitungsbericht vom 02.01.1976
Juni 1976Im Vorstand findet ein Wechsel statt.Zeitungsbericht vom 16.06.1976

August 1976

Der im Juni 1976 neu gewählte Vorstand zieht einen Schlussstrich unter Querelen zwischen dem Vorgängervorstand und 4 Vereinsmitgliedern, die zu mehreren Ehrengerichtsverfahren führten und in einer Berufung vor dem Landesreiterverband Hannover-Bremen gipfelte. 

Rundschreiben des Vorstands aus August 1976

 

Leitspruch des Vereins:
Vorwärts denken, vorwärts sehen, vorwärts reiten

Rundschreiben des Vorstand aus August 1976

November 1976

Wegen Heumangel wird übergangsweise morgens großzügig Stroh eingestreut und nur abends Heu gegeben.

Protokoll zur Vorstandssitzung am 08.11.1976

1977

Dem erfolgreichsten Vereinsmitglied, dem 1. Vorsitzenden Lothar Plötz, wird bei einem internationalen Reitturnier in Berlin aufgrund seiner Sige in S-Dressuren mit dem Pferd Midas das Deutsche Reiterabzeichen in Gold verliehen.

Bericht über das Geschäftsjahr 1977 der 1. Geschäftsführerin vom 06.03.1978

1978

Der Verein stürzt in eine finanzielle Krise, weil das Finanzamt die Freistellungsbescheide (Bestätigung der Gemeinnützigkeit) von 1969 bis 1975 verweigert, da die vorgelegten Unterlagen nicht mit dem Ergebnis der Überprüfung übereinstimmen. Es werden anfangs rund 15.000 DM Steuern veranschlagt. Später wird auf 10.000 DM reduziert, die mit monatlichen Raten getilgt werden. Zwischenzeitlich wird sogar das Girokonto gepfändet (Pfändungs- und Einziehungsverfügung vom 25.10.1979).

Protokoll zur Vorstandssitzung am 08.11.1976,

Bericht über das Geschäftsjahr 1976 (ohne Datum)

Schriftverkehr Verein / Finanzamt aus den Jahren 1978 und 1979

1978

Neben dem Stallmeister wurde noch ein Ehepaar für die Pflege der Außenanlage und das Betreiben der Kantine eingestellt, so dass es mit dem Reitlehrer und der Raumpflegerin insgesamt 5 Angestellte gab.

Bericht über das Geschäftsjahr 1978 des 2. Vorsitzenden vom 05.03.1979

April 1980Ostersamstag und -Sonntag fand das traditionelle Reitturnier stattZeitungsbericht vom 08.04.1980
August 1980Beim 23. Reit- und Springturnier des Vereins begrüßten wir unter anderem Ludger Beerbaum auf der AnlageZeitungsbericht vom 01.09.1980

07.06.1985

In einer Einstellerversammlung wird vom Vorstand mitgeteilt, dass die bisherige Schmiede zu zwei Außenboxen umgebaut wird (6er-Stall).

Protokoll zur Einstellerversammlung am 07.06.1985

Ende 1985

Wegen der hohen Kosten für Heu sucht der Vorstand Ergänzungsfutter (Pellets), das die Gabe von Heu ersetzt. 

Schriftverkehr mit Ersatzfutterherstellern aus November 1985

Sommer 1988

Da immer wieder nur die Selben helfen, wird in der Jahreshauptversammlung besprochen, dass ein Arbeitsdienst eingeführt werden soll für alle Aktiven über 14, 2 Stunden pro Monat. 

Aushang vom 24.04.1988 und Aufstellungen zu Umfang und „Spielregeln“ zum Arbeitsdienst

1990

In der Jahreshauptversammlung 1990 wurde beschlossen, dass nunmehr Mitglieder ab 16 stimmberechtigt sind (bisher 18)

Vorbesprechung – Erwähnung in Protokoll zur Vorstandssitzung in 1989

Februar 1994

Alle Ställe sind voll ausgelastet (28 Pferde)

Protokoll zu der Jahreshauptversammlung am 18.02.1994

24.03.1995

Die Jahreshauptversammlung beschließt, für alle Mitglieder über 10 Jahre Arbeitsdienst einzuführen. Wer die vorgeschriebenen Stunden nicht leistet, soll zahlen.
Über diesen Punkt wurde schon mehrere Jahre diskutiert. Da die Arbeiten auf der Anlage ohne bezahlte Hilfskräfte nicht mehr zu bewältigen waren, wurde nunmehr der Beschluss gefasst.

Protokoll der Jahreshauptversammlung am 24.03.1995

Februar 1997

In der Jahreshauptversammlung 1997 wird dem Gründungsmitglied Hans Meyer die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Zeitungsbericht der HNA vom 26.02.1997 als Bericht in Kleinzeitung aus Februar 1997 

Ende 1997 / 1998 / Anfang 1999

Er gibt erhebliche Probleme, einen geschäftsführenden Vorstand zusammen zu bekommen. Es finden mehrere außerordentliche Versammlungen statt – zumeist erfolglos, oder der neue Vorstand legt nach wenigen Wochen die Ämter nieder. Es steht im Raum, dem Amtsgericht die Verwaltung des Vereins zu übergeben und letztendlich den Verein auflösen zu lassen. 
Von einigen Mitgliedern wird eine Verpachtung der Anlage gefordert, um die Arbeit des Vorstands zu reduzieren. Diese Bestrebungen verlaufen jedoch im Sande.

Diverse Protokolle von Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen aus 1997 bis 1999

01.04.2002

Wegen erheblicher Verluste im Schulpferdebetrieb wurde nach Weggang des letzten fest angestellten Reitlehrers auf selbständige Reitlehrer umgestellt. Dadurch ist es den Einstellern nun möglich, sich uneingeschränkt einen (externen) Reitlehrer zu besorgen.

Protokolle von Einstellerversammlungen

2006

Die Reithalle wird umfangreich saniert. 

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